Eine Winterreise 5   5  6

23.01.2017

Heute machten wir einen kleinen Busausflug mit einer Strandwanderung, von dem Castell Guardias Viejas in Matagorda, zum Hafen von Almerimar. Dieser Ort besitzt, der Fläche nach, den größten privaten Jachthafen an der Südküste von Spanien.

Im Castell befindet sich eine kleine Ausstellung von Uniformen und Waffen. In früheren Jahren war es ein Stützpunkt der Guardia Civil, der wir hoch zu Ross am Strand begegneten. Noch mehr Bilder hier.


16.01.2017

Die ersten Mandelblüten sind da. Hoffnungszeichen für erwachendes, neues Leben. Weitere Blütenbilder aus den Alpujarras hier.

Zur Zeit der Mauren, standen in den Alpujarras keine Mandelbäume, sondern Maulbeerbäume. Die Blätter davon wurden als Futter für die Seidenraupen benötigt. Ihr Kokon wurde in Almeria für die Seidenproduktion verwendet. Nach der Einnahme der Stadt Almeria durch die Genuesen, wurde die Seidenproduktion zerstört, Raupen und Futter der Maulbeerbäume wurden nicht mehr gebraucht. Als Ersatz wurden dann Mandelbäume angebaut. 

Die Ernte der Mandeln ist aufwändig und an den steilen Hängen nicht maschinell zu bewerkstelligen. Deshalb sind die spanischen Mandeln teurer als die Mandeln aus Südamerika, wo sie maschinell geerntet werden können.

Angesichts blühender Mandelbäume eignet sich doch eine Hoffnungspredigt für den nächsten Gottesdienst.

Predigt hier lesen.


06.02.2017

Mit den Montagswanderern ging es heute ins Naturschutzgebiet. Die vielen Regenfälle der letzten Zeit, sorgten für überschwemmte Wege. Mit viel Begeisterung ging es, bei manchen barfuß, durch die Pfützen. Wie Erlebnisse aus Kindertagen. Mehr Bilder hier.

 


18.02.2017

Dieses Wochenende hatten wir wieder die jährliche Aquarellausstellung beim "Deutschen Kulturkreis" in Roquetas de Mar  (genau: in Las Marinas gegenüber der Markthalle). Diese Jahr gab sich unsere Hobbygruppe besondere Mühe. Auch die Präsentation der Bilder war ansprechend.

Dazu gab es Kaffe und leckere Waffeln mit Kirschen und Sahne. Leider war an diesem Tag das Interesse nicht so groß. So werden wir nächstes Jahr voraussichtlich keine Waffeln mehr anbieten.

Dafür war am Sonntag das Lokal brechend voll. Die selbstgebackenen deutschen Kuchen waren sehr schnell verkauft.

 

Malbeispiel: oben eigenes Referenzfoto aus den Bergen der Alpujarra

                      unten zwei mal malerisch umgesetzt 

 

Manche Betrachter von Gemälden finden es besonders schön, wenn die Bilder eine fotografische Genauigkeit besitzen. Mich reizt es, wenn das charakteristische eines Sujet zum Ausdruck kommt. Eine besondere Struktur, die Farben, Flächen, Kontraste, Stimmungen, Emotionen bei Personen, Reduktion auf das Wesentliche, usw. Dann ist das Bild möglicherweise nicht mehr "schön", aber vielleicht spannend, hat eine Aussage und wird zur Kunst. 

 


22.02.2017

Überraschungsausflug in die Berge der Alpujarra mit dem Chor und Mitarbeitern der Evangeliumsgemeinde. Pepe Tours hatte die Leitung, und so fuhren wir durch manche Dörfer, die auch "alten" Spanienurlaubern noch nicht bekannt waren. Dabei hatte die Reiseleitung manch interessante Dinge  aus der Geschichte der Dörfer zu erzählen. Auch die Ortsnamen mit ihrem arabischem Ursprung, gaben viel von ihrer Vergangenheit preis. Ein Halt war in Los Berchules mit Blick auf das Cadiar-Tal und die Sierra de la Contraviesa und in Cadiar wurde zum Mittagessen, zünftig eingekehrt.

Die Spaziergänge durch die bergigen Dörfer verlangten manchem Senior die letzten Kräfte ab.

Eine gelungene Fahrt, die alle Teilnehmer zufrieden machte. 

 


02.03.2017


Verteidigungsanlagen bei Almeria aus dem Bürgerkrieg 1936-1939 in Spanien.

 

Ursachen für den Ausbruch des Krieges waren die extremen sozialpolitischen und kulturellen Verwerfungen in der spanischen Gesellschaft, sowie in regionalen Autonomiebestrebungen zu finden. So war es auch nicht gelungen gravierende soziale Missstände zu beseitigen. Die Spannungen entluden sich im o.g. Krieg.

 

 


05.03.2017

Fahrt nach Portugal/ Albufeira

Pinienhaine, weites Land, Olivenbaumplantagen so weit das Auge reicht, Erdbeerplantagen unter Folienzelten, unzählige Felder mit Weinreben  und dunkle, rote Erde. Rio Tinto heißt ein Fluß den wir überquert haben. Vielleicht hat er seinen Namen von  der roten Erde, die wir so noch nirgendwo gesehen haben.

Mit 9 Personen sind wir unterwegs und gut hier angekommen.

 

Als wir um 19:00 Uhr zum Abendessen gingen, war niemand da und noch alles abgeschlossen. Nanu? Tja wir hatten nicht gewusst, dass es hier keine Winterzeit gibt und wir die Uhren eine Stunde zurückstellen mussten.


06.03.2017

Heute haben wir Albufeira erkundet. Obwohl in früheren Jahren ein Tsunami, das Erdbeben von Lissabon (1755) und Kriege die Stadt zerstört haben, ist sie doch wieder liebevoll aufgebaut worden. Sehenswert ist die Steilküste mit dem Badestrand. Sehenswert sind die Gässchen, Boutiques, Lädchen und Cafes. Interessant auch die Sandskulpturen.