Eine Winterreise 4

04.01.2017

Sonnenuntergang über dem Naturschutzgebiet. Immer eine Attraktion und jedes mal anders. 

Und ein lebensgefährlicher Schlafplatz für eine Schnecke, bei hunderten von Vögel im Umkreis.

 

Wie schon viele Jahre nicht mehr, ist das Naturschutzgebiet weitgehend überschwemmt. Für einen Fußmarsch ist nur der Weg über den alten Wachturm frei.

Die salzresistenten Pflanzen gedeihen sehr gut und die ersten Blüten lassen sich sehen.


04.01.2017

Besichtigung einer Paprikaplantage. Treibhäuser so weit das Auge reicht. Aufgespannte Paprikapflanzen, dass sich die Haltestäbe biegen und ein glücklicher Farmer mit netten Erntehelfern z.B. aus Sennegal und Uganda.

Die Pflanzung wird im August angelegt und dann wird bis Juni geerntet. Zuerst werden die Paprikas grün und kurze Zeit danach rot. Pro Pflanze ergibt sich ein Ertrag von ca. 8kg. Pro kg erhält der Farmer 38-40 ct.

Am meisten werden blockige Paprikas angebaut. Die Spitzpaprikas sind eine italienische Züchtung und eignen sich für Salat oder zum Anbraten in der Pfanne. Die gelben Paprikas sind eine ungarische Sorte. 

Bewässert wird nur zwei mal ! pro Monat. Das verdunstete Wasser schlägt sich wiederum an den Plastikfolien nieder und bewässert damit mehrmals die Pflanzen. So entsteht ein sparsamer Wasserverbrauch.

Spritzmittel, sagt der Farmer, benötigt er nicht. Im Sommer werden, wegen der Hitze, die Dächer gekalkt. Davon finden sich gelegentlich Kalkreste auf den Früchten, jedoch keine Giftreste. 


05.01.2017

Ein wunderbarer Tag. Sonne voll, über 20 Grad. Wir machen eine Fahrt in die Alpujaras und zu den "Drei weißen Dörfern" Pampaneira, Bubion und Campeleira. Sie liegen an den Ausläufern der Sierra Nevada auf etwas über 1000m Höhe.

Ein Bummel durch die kleinen touristisch geprägten Geschäfte, laden zum Geld ausgeben ein. Besonders angetan hatte es uns die Schokoladenmanufaktur, in der alle Sorten durchprobiert werden konnten. Lecker!


08.01.2017

Am Nachmittag fanden wir in Mazarron/Murcia, eine gesangsfreudige Gemeinde vor. Wir sind nach dem Gottesdienst in RdM noch hierher gefahren. Pfr. Volker Sailer hat in der dortigen ökumenischen Gemeinde den Gottesdienst gehalten. Eigentlich sind es zwei Gemeinden, ein englisch-sprachige und eine deutsch-sprachige Gemeinde und jeweils noch ökumenisch. Die deutsche Gemeinde besteht im Wesentlichen aus Campern.

Neben der Verkündigung engagieren sich die Mitglieder in sozialen Projekten, die es "haufenweise" dort gibt, sowohl unter Spaniern, als auch unter Deutschen.

Im Bild Bruder Konrad (Benediktiner) und Pfr. Volker Sailer bei seiner anschaulichen Predigt.

Näheres zur Gemeinde, kann man hier nachlesen.  


09.01.2017

 Besichtigung im Heimatmuseum von Roquetas de Mar, Calle del Rosario 2. Eine interessante private Sammlung des Professors für Archäologie, Gabriel Cara. Gegenstände aus mehreren Jahrhunderten werden gezeigt. Eine beachtenswerte Fleißarbeit. 

 


14.01.2017

"Wo ein Esel läuft können wir auch gehen." So sagten sich etliche Senioren, die sich in den Terassenfeldern von Felix verstiegen hatten und einen Esel sichteten, auf dessen Pfad sie den Weg zurück fanden. Heute ist der drei-stündige Wanderweg gut gekennzeichnet. Gute Gelenke und Trittsicherheit sollten Senioren schon mitbringen, wenn sie den manchmal recht steinigen und holprigen Pfad begehen wollen. Heute haben wir den "Eselspfad" mal wieder bewandert.

 

Bilder links: Straße nach Felix, Weg durch die Terassenfelder mit Blick auf Aquadulce, Olivenbäume und I.+I. bei einer kurzen Verschnaufpause.