Eine Winterreise 3

10.12.2017

Archäologie und Geschichte zum Anfassen, in Cartagena. Um ca. 200 v. Chr. gegründet, war sie immer eine Stadt mit dem größten Hafen an der Ostküste von Spanien. 

Von hier aus zog Hannibal mit seinem Elefantenheer, auf dem Landweg gegen Rom. Von dieser Stadt aus eroberten die Römer das spanische Festland. Große Bodenschätze, vor allem Silber lockten die Römer hierher.

Heute prägen alte Theater der Römer und prächtige Fassaden verschiedener Stile das Stadtbild.

Die Stadt war, besonders bei dem heutigen tollen Wetter und ca. 18 Grad im Dezember, ein Besuch wert. 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend fuhren wir weiter gegen Norden nach La Manga de la Menor. Die Stadt ist ein Anziehungspunkt für viele Camper und Touristen. Sie liegt am größten Salzmeer Europas. Nur ein schmalen Zugang zum Mittelmeer ist vorhanden.

Pfr. Volker Sailer hielt dort die Predigt in einem deutschsprachigen Gottesdienst.

 

 


13.12.2017

Heute fand die traditionelle Weihnachtsfeier in der Deutschen Evangeliumsgemeinde statt. Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich gut unterhalten, wie der Lautstärkepegel im Raum "anzeigte".

Viele Weihnachtslieder wurden gesungen, und Erzählungen unterhielten die ca. 130 Besucher. Ein geschmettertes "O du fröhliche Weihnachtszeit" am Schluss der Veranstaltung, ließ vermuten, dass es den Besuchern gefallen hat.


15.12.2017

Almeria in weihnachtlicher Dekoration bedeutet viel Licht. Mit den deutschen Christkindlesmärkten kann es aber nicht konkurieren.

So fehlen z.B. die Tannen und Tannenzweige, die es zumindest im Süden von Spanien nicht gibt und die man als Deutscher vermisst. Deshalb gibt es als Ersatz auf Straßen und Plätzen Drahtgestelle, die mit Lichterketten überzogen sind.

An allen größeren Orten gibt es manchmal monumentale Ausstellungen von Weihnachtskrippen, dargestellt inmitten ländlicher Umgebung und mit geschichtlich wichtigen Szenen.


17.12.2017

Promenade Almeria am Abend. Es sieht nach Starkregen aus, aber wir kamen noch zu einem regenfreien Spaziergang.

 

Von Mazarron hat uns die Nachricht erreicht, dass wegen erwartetem Unwetter, der Weihnachtsmarkt abgesagt wurde. Die ökumenische Gemeinde dort, ist immer sehr aktiv mit fünf Ständen, an dem Verkauf von Plätzchen und anderen Artikeln daran beteiligt. Auch ein Open-Air-Gottesdienst ist geplant. Mit dem Erlös werden soziale Projekte finanziert. Mehr Info hier.

 

Die Stahlkonstruktion ist eine alte Verladrampe über der die Frachtschiffe mit Erz beladen wurden. Sie bleibt als Industriedenkmal erhalten.

 

Fährschiffe fahren von Almeria nach Melilla/Afrika oder nach Marokko.


22.12.2017

Cabo de Gata (Kopf der Katze) ist die südöstlichste Spitze von Spanien. Dort steht ein Leuchtturm und Felsengebilde befinden sich im Meer, die bei Sturm "singen". Deshalb nennt man sie auch Sirenen und dort waren wir mal wieder.

Die Zufahrt ist, bis auf ein ganz kurze Engstelle, inzwischen gut ausgebaut.


29.12.2017

Heute war Markttag, wie jeden Donnerstag in ganz Spanien. Die Frauen lassen sich die Taschen mit Obst und Gemüse füllen und die Männer werden beim Churroskoch (span. Fettgebäck), bei Kaffee und Churros, "geparkt". Die Männer besprechen dabei die Weltlage und die Frauen, auf ihrer Einkaufstour, wo es die süßesten Orangen gibt.

 

Hier gibt es ein Churros-Rezept.